The KOMMODE

So. Jetzt könnte man sich fragen wie es eigentlich mit dem Zimmer von Lissi weiterging. Sollte man sogar.

Und hier ist die Antwort.

Gleich neben dem Sofa haben wir die Kommode positioniert. Aber nicht ohne vorher das gute Stück „aufzupimpen“ und ordenlich mit Liebe zu behandeln. Die Kommode hat kleine Kugelbeinchen bekommen, diverse Sternverzierungen und zum ersten Mal habe ich hier mit Beton gearbeitet. Herausgekommen ist ein Schaukelpferd und Lissis Name in großen Lettern. Ich habe mit Zement, Quarzsand und Pappschachteln (die es in jedem Bastelgeschäft zu kaufen gibt) gearbeitet. Ihr schneidet die Pappschachteln auf einer Seite auf, füllt das Betongemisch ein und lasst es trocknen. Nachdem alles gut getrocknet ist, entfernt ihr die Schachtelform und fertig ist die Betonkunst.

Wichtig: Benutzt auf jeden Fall Handschuhe und informiert euch im Netz über die genauen Mischverhältnisse. Meine Erfahrung zeigt: Beton ist ein toller Werkstoff, aber etwas Erfahrung muss man damit schon sammeln.

Gallery_KOMMODE

Weil Lissi ihre Legosteine sehr liebt, haben wir kurzerhand die Holzbox, in der sie vorher verstaut waren, gegen eine Filzbox getauscht. Sie hatte im Keller ihr Dasein gefristet und bekam einen zur Wandfarbe passenden Stern aufgenäht. Und schon konnten die Legos in ihr neues Zuhause ziehen.

Ein großes Highlight ist der Häkelpouf. Mama Nina hat in einer heroischen Nacht-und-Nebel-Aktion einem alten Lederpouf ein neues Kostüm gefertigt. Ihr braucht Geduld (die ich nicht habe), Textilgarn und eine dicke Häkelnadel. Und am besten eben eine Mama Nina.

Noch ein passendes Sternkissen und zwei kuschelige Tierchen auf den Pouf drappiert und fertig ist das Kommodenglück.

Demnächst seht ihr wie sich die Bettchenecke verwandelt hat!

The Büchlein

Gallery_Buch

 

Ein Postbote brachte einen großen Karton voller Bücher. Überall stand mein Name drauf und es waren meine Gedichte und Zeichnungen drin. Tatsächlich. Fast schon abgeklärt habe ich sie in meinen Flur gestellt und allen anderen Möbeln neunmalklug erläutert: „So ist das mit Träumen. Alles, was man tun muss, ist: Träumen. Planen. Loslaufen. Erreichen. Ha! Fertig. Easy. Done. Next.“

 

Alle nickten stumm und hatten Angst mir zu widersprechen.

 

Wortlos wurden die Bücher abgenickt und ich machte mich daran andere Dinge zu realisieren, To-Do-Listen abzuarbeiten und den Haushalt auf Vordermann zu bringen. Ein Teil von mir wunderte sich über die kühle und fast schon abweisende Art des anderen Teils.

Nachts habe ich mich dann in den Flur geschlichen und mit einer Taschenlampe die makellosen Büchlein bestaunt. Mit den Fingern den Titel abgefahren, die Seiten geblättert, am Papier gerochen und sie fest an mein Herz gedrückt. Und mich für die herzlose Begrüßung entschuldigt.

„Die ersten dreißig Jahre“ sind eine Sammlung aller Gedichte meines ersten Aktes. Genau wie Jane Fonda habe ich mein Leben in 3 Akte geteilt und beschlossen alle 30 Jahre ein Gedichtband herauszubringen. Ihr dürft euch also auch auf „Die nächsten dreißig Jahre“ und „Die letzten dreißig Jahre“ freuen.

Dieses Büchlein enthält schwere Lyrik, harte Wortfetzen und ehrliche Verletzlichkeit. Alles dreht sich um Heimat, Liebe, Tod und Sehnsucht. Es ist eine lyrische Suche nach dem Grund. Ein Ringen um Selbstausdruck. Große Themen werden hier in (schwer) verdauliche Buchstaben gepackt.

Wenn ihr Lyrik zu schätzen wisst und schon immer mal polnisch-melancholische Seelenzustände erkunden wolltet, dann ist DAS die Möglichkeit. Einfach rüber zu meinem Shop wandern und ein Büchlein bestellen.

Wenn es der Postbote bringt, freudestrahlend entgegennehmen und mit einem warmen „Da bist du ja!“ auspacken.

The Kinderzimmer.

LISSI_3

Das ist Lissi. Sie hat große Augen und darin kann man große Wünsche leuchten sehen. Wie zum Beispiel ein neues Kinderzimmer. Genau mit diesem Auftrag ist sie zu mir gekommen. Weil Lissi sich aber noch (!) nicht richtig ausdrücken kann was Stil, Farbwahl, Möbelanordnung etc angeht, hat ihre wunderbare Mama Nina gedolmetscht, mit entschieden und mit angepackt. Und wie! In den nächsten Beiträgen seht ihr das Ergebnis.

 

 SOFAECKE

BEFORE. Kommen wir zur Bestandsaufnahme. Was sehen wir? Viele, laute Farben. Laute Vorhänge,  ein lautes Sofa (für Erwachsene), laute Kissen und ein insgesamt etwas zusammengewürfelter Gesamteindruck. „Mehr Kinderzimmer! Aber in schönen Farben und was mit Sternen und vielleicht einem Elefanten.“,  sagten Lissis Augen und Mama Nina übersetzte.

Ein Interview mit Mama Nina hat desweitern ergeben, dass Lissi Bücher liebt (sie wartet sehnsüchtig darauf die Zeichen lesen zu können, bis es so weit ist, werden sie jeden Abend durchgeblättert und gestreichelt). Außerdem liebt sie ihre kleine Kinderküche. Und ebenfalls wichtig: ihre Legosteine.

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Nach einer großen Inspirationsrunde auf pinterest haben wir uns für ein Gesamtkonzept entschieden und losgelegt!

 

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Fangen wir oben an: ihr seht oben links eine blaue Wand. Es ist eher so ein stilles, zartes Blau. Das war uns bei der Farbwahl wichtig: harmonische, zarte Farben ohne das allseits bekannte, heftige Pink, was man häufig in Kinderzimmern antrifft. Wir haben uns für ein stilles Blau, ein zartes Rosa, ein erwachsenes Grau und ja, sogar etwas Schwarz entschieden.  Mehr zur Wand gibt es im nächsten Post!

Dann seht ihr eine Filzbox. Fristete ihr Dasein im Keller aber mit etwas Chichi in Form eines aufgenähten Sterns wurde sie zur neuen Legobox umfunktioniert.

Das große Fenster umrahmen jetzt echte Vintage-Vorhänge von Lissis Oma. Zart und Weiß summen sie jetzt leise vor sich hin.

Oben drüber eine Lichterkette und darunter ein KINDERSOFA. Das war für mich persönlich eine große Lektion in Sachen Kinderzimmer. Ihr wollt strahlende Kinderaugen? Dann bringt alles auf KINDERHÖHE. Dann fühlen sich die Minimenschen nämlich wahnsinnig ernst genommen und ziemlich groß!

In diesem Fall waren es einfach zwei Schaumstoffmatten (DANKE AN R.!), passende Bettlaken, Kissen und natürlich ein kleiner Elefant. Dazu noch diverse Sterne, eine getrödelte Garderobe, ein dicker Spielteppich und in einem Körbchen die kostbaren Bücher.

VOILA!

Die Sofaecke hat sich gehäutet und ist jetzt ein prinzessinförmiges Stück Himmel in einer Zirkusmanege mit echten MiniElefanten. Applaus! Applaus!

 

The BirthdayKärtchen

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Besondere Menschen bekommen an besonderen Tagen besondere Karten.

Ein DIY Projekt welches Spaß macht, schnell geht und auch noch den Upcycle-Gedanken in sich trägt. Wer mehr will, wird unglücklich werden!

Hier habe ich einfach dicke, glatte Pappe aus dem Supermarkt gerettet, mit der Nähmaschine liebevoll umrahmt und mit Stempeln garniert (hier oder hier). Das Ganze noch mit dem überteuertem Schnürchen von Bloomingville umarmt und per Post auf Reisen geschickt.

Denkt bitte an die Maße, das Porto will bezahlt werden!

Eine großartige Woche wünscht euch Miss Kathinka.

 

The DrahtMessage.

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Alles was man dazu braucht: Aluminumdraht, eine Schmuckzange, etwas Heißkleber und einen wahnsinnigen Spruch.

Wie zum Beispiel: Time is now. Eigentlich eine klare Sache, aber man vergisst es so leicht. Wir zerreiben uns ganz gerne in sehnsüchtigen Zukunftsgedanken und tonnenschweren Vergangenheitstentakeln. Aufgespannt zwischen einem „Wenn ich nur…“ und dem dazugehörigen „Hätte ich nur…“ verlieren wir den Moment. Und der ist alles was wir haben. Also, denkt dran!

Weitere mögliche Drahtsprüche: BE AWESOME INSTEAD oder gerne auch GROW SOME BALLS, LADIES. Die werde ich mir demnächst über mein Bett biegen.

 

The HäkelHOCKER.

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Beim Trödel dieses vernachlässigte Dreibein gefunden. Aber ich wußte: da geht noch was.

Kurzerhand meine Abneigung vor dem Häkeln mit Hilfe von einer extra dicken Häkelnadel und herrliche dickem Textilgarn überwunden und einen Überzug geschustert.

Weil die Maschen doch recht groß sind, ist ein passender Stoff für drunter ein Muss.

Ein herrlichen Freitag wünsche ich euch!